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Die Verordnung Nr. 2019-861 vom 21. August 2019 sieht eine Übergangsfrist vor, damit Arbeitgeber mit mindestens 50 Arbeitnehmern das neue berufliche Gesprächssystem, das sich aus dem Gesetz „Berufliche Zukunft“ vom 5. September 2018 ergibt, einhalten können

  Verordnung 2019-861 vom 21.August 2019, Art. 7 

Mit dem Gesetz „Berufliche Zukunft“ vom 5. September 2018 wurde insbesondere das mit dem Gesetz vom 5. März 2014 eingeführte berufliche Gesprächssystem reformiert. Es behält die Grundlagen des beruflichen Gesprächs bei, führt aber neue Bestimmungen ein, die ab dem 1. Januar 2019 anwendbar werden. Der Inhalt des beruflichen Gesprächs hat sich also bereichert, seine Periodizität kann durch einen Tarifvertrag angepasst werden und die Sanktion bei Nichteinhaltung hat sich geändert.

Die Verordnung Nr. 2019-861 vom 21. August 2019, die darauf abzielt, die Kohärenz aller gesetzlichen Bestimmungen mit dem Gesetz vom 5. September 2018 zu gewährleisten, sieht diesbezüglich eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020 vor, damit Unternehmen mit mindestens 50 Arbeitnehmern das neue berufliche Gesprächssystem einhalten und die bei Nichteinhaltung vorgesehene Sanktion vermeiden können. Der Arbeitgeber hat daher bis zum 31. Dezember 2020 Zeit, um die Erfüllung der diesbezüglich vorgesehenen Verpflichtungen nachzuweisen (Artikel L. 6315-1 und L. 6323-13 des Arbeitsgesetzbuchs).